Was macht den Gasteig
der Zukunft aus?

Mehr Licht, mehr Luft, mehr offene Flächen

Der Gasteig öffnet sich! Im Rahmen der Sanierungspläne werden Teile der Backsteinfassade durch Glasflächen ersetzt. Die von weitem sichtbare gläserne „Kulturbrücke“ verbindet alle Gebäudeteile des Gasteig und sorgt für eine noch stärkere Vernetzung der Gasteig-Institute. Signalisiert wird: Der Gasteig ist ein offenes Haus für alle und schlägt als pulsierender Begegnungsort eine Brücke in die Stadt. Es entstehen Aktionsflächen für alle und Kulturvermittlung wird künftig eine noch stärkere Rolle in Europas größtem Kulturzentrum spielen. Der ganze Gasteig soll barrierefrei zugänglich, miteinander verwoben und durchschaubar sein. Ein buchstäblicher Höhepunkt der Sanierungspläne: Auf dem Dach der Philharmonie soll ein für alle offener neuer Aussichtspunkt hoch über der Isar entstehen. Dort wird es auch ein kleines Dachrestaurant geben – und vor allem einen einzigartigen Panoramablick über München. Mehr Infos in der News

So sieht der Entwurf für den Neuen Gasteig aus


Infozeitung

In unserer Infozeitung haben wir alle Informationen zum Neuen Gasteig kompakt zusammengefasst. Im Gasteig können Sie sich gern ein Exemplar mitnehmen. Oder schauen Sie es sich online als PDF. an. (zum PDF)

Video-Rundgang

Das Münchner Architekturbüro Henn zeigt im Video seine Visionen vom Gasteig der Zukunft. Der sanierte Gasteig soll für Offenheit und Transparenz stehen und als »pulsierendes Kulturherz Münchens« weltweit Anerkennung finden. Dieser Video-Rundgang basiert auf einem 3D-Modell des Neuen Gasteig. Mit der BIM-Methode (Building Information Modeling) werden alle relevanten Bauwerksdaten digital erfasst und modelliert – für einen verbesserten Planungsprozess.


Wir für den Neuen Gasteig


25 Einzel­projekte für
eine große Zukunft

Das Nutzerbedarfsprogramm der Generalsanierung besteht aus folgenden 25 Einzelprojekten. Dazu kommen noch die sogenannten „übergeordneten Leistungen“ (Sanierung der Grundleitungen, Erneuerung der Fassade etc.).


News zur Sanierung


FAQs – Sanierung

Wie wird der neue Gasteig aussehen?

Laut Stadtratsbeschluss im Juni 2019 führt das Münchner Architekturbüro Henn die Sanierung durch. Die Vorplanungen dafür sind abgeschlossen. Erste Eindrücke gibt es hier.

Warum ist die Sanierung nötig?

2016 wurde vom Münchner Baureferat eine Bestandsuntersuchung des Gasteig in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Die Hülle des Gasteig ist weitgehend intakt, aber große Teile der technischen Anlagen haben nach über 30 Jahren Laufzeit ihre durchschnittliche Lebensdauer erreicht. Werden sie nicht erneuert, ist der Betrieb des Gasteig gefährdet. Die Sanierung ist also eine technische Notwendigkeit. Diese Notwendigkeit eröffnet aber gleichzeitig die Chance, den Gasteig zu modernisieren und neu aufzustellen.


Drohende Schließung: Damit ist klar: Der Gasteig muss saniert werden, und zwar bald. Denn jedes noch so kleine Ausfallrisiko bei wichtigen technischen Anlagen (wie z.B. der Sprinkleranlage) würde Teilschließungen oder die sofortige Schließung des Gasteig nach sich ziehen.

Besser gleich richtig: In einem nächsten Schritt wurden verschiedene Sanierungsvarianten entwickelt. Der Vergleich dieser Varianten zeigte: Eine vollständige Erneuerung aller technischen Anlagen, verbunden mit einer Modernisierung und funktionalen Aufwertung des Hauses, ist die einzig sinnvolle Lösung, um den Gasteig für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten.

Gasteig als Motor der Stadt: Und München braucht einen zukunftsfähigen Gasteig! 2030 werden hier mehr als 1,7 Millionen Menschen leben. Die Stadt wird durch dieses rasante Bevölkerungswachstum noch internationaler und kulturell vielfältiger. Eine Entwicklung, die den Gasteig – Bildungs- und Kulturmotor Münchens – noch unersetzlicher macht, als er es jetzt schon ist. Die zeitgemäße Weiterentwicklung des Gasteig ist eine Investition in die geistige Infrastruktur Münchens, die sich auf Dauer rechnen wird. So kann der Gasteig mit München „mitwachsen“ – quantitativ und qualitativ.

Warum wird der Gasteig nicht abgerissen und neu gebaut?

Ein Totalabriss und vollständiger Neubau des Gasteig wäre ca. 150 Mio. Euro teurer als die Sanierung und wenig nachhaltig. Darüber hinaus wären die Anwohner einer deutlich längeren und höheren Baubelastung ausgesetzt. Nicht zuletzt würde ein radikaler Neuanfang die über 30jährige Erfolgsgeschichte des Gasteig negieren. Viele Besucher/innen und Freund/innen des Gasteig sind mit dem Haus und seiner Geschichte emotional verbunden.

Was wird die Sanierung kosten?

Im Dezember 2020 setzte der Stadtrat ein klares Zeichen für den Gasteig und die beheimateten Institutionen. Laut einem Änderungsantrag der grünroten Rathauskoalition wurde beschlossen, die Sanierung auf 450 Mio. zu deckeln und ein Investorenmodell unter Federführung des Baureferats anzustreben.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Hinter den Kulissen hat der Umzug längst begonnen; bis Ende Frühjahr 2022 soll schließlich der komplette Gasteig aus dem Stammhaus ausgezogen sein. Eröffnet wird der Gasteig HP8 mit Isarphilharmonie, Halle E und Saal X am 8. Oktober 2021. Nach und nach wird im Sendlinger Interimsquartier das ganze Gasteig-Programm in seiner beliebten Bandbreite und Vielfalt angeboten. Momentan rechnet man mit einer Bauzeit von 4 bis 5 Jahren Jahren.

Mehr Fragen zum Umzug beantworten wir auf gasteig.de