6. Juli 2017

Möglicher Gasteig-Ausweichstandort

Stadt bietet Runden Tisch an

Bürgermeister und Gasteig-Chef wollen alle Beteiligten ins Gespräch bringen / Einladung an die Gewerbemieter auf dem Gelände an der Hans-Preißinger-Straße

Auf Initiative des Aufsichtsratsvorsitzenden der Gasteig GmbH, Bürgermeister Josef Schmid und des Gasteig-Geschäftsführers Max Wagner sollen sich Vertreter aller Beteiligten schon in der kommenden Woche zu einem ersten Gespräch treffen. „Wir verstehen die Sorgen der gewerblichen Mieter, die jetzt auf dem Gelände der Stadtwerke ihre Arbeitsstätten haben, und nehmen sie sehr ernst“, sagt Wagner. „Auch wenn das Ergebnis einer von uns in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie noch aussteht, wollen wir bereits jetzt in den Dialog treten.“

Auch die Vertreter der Stadtwerke München, die das Gelände an die Gewerbetreibenden vermietet haben, haben sich sofort bereit erklärt, an diesem Gespräch teilzunehmen. Sie wollen sich gemeinsam mit Bürgermeister Josef Schmid und Gasteig-Chef Max Wagner schon am kommenden Donnerstag, den 13. Juli mit Vertretern der Mieter an einen Tisch setzen.

Das Angebot zum Gespräch wurde vom Gasteig an einen der Gewerbemieter übermittelt, der am heutigen Donnerstag ein erstes Treffen aller Mieter auf dem Areal initiiert hat.

Das rund 27.000 Quadratmeter umfassende Gelände der Stadtwerke München an der Hans-Preißinger-Straße nahe des Heizkraftwerks Süd kommt als Ausweichstandort in Betracht, wenn der Gasteig von 2020 an generalsaniert wird. Dort soll dann der größte Teil der im Gasteig beheimateten Institute und Veranstaltungen eine vorübergehende Heimat bekommen– darunter auch große Teile der Stadtbibliothek, der Volkshochschule, der Musikhochschule sowie Räumlichkeiten für die mehr als 1.700 Kulturveranstaltungen großer und kleiner Veranstalter. Die Machbarkeit dieses Vorhabens wird gerade von Planern, Architekten und Akustikern untersucht. Ein Ergebnis der Studie wird für Anfang August erwartet.


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